Leserbrief zu der geplanten Windkraftanlage in Watterdingen (Wochenblatt 24.01.2020)

Windpotential

Vieles an Windkraft ist auch Glaubensfrage, aber aus der Werbeveranstaltung ziehe ich folgende Fakten:
Die Belastung für Stetten mit 1000 m Abstand durch Infraschall, Schattenwurf, Lärm, Zerstörung Landschaft und Immobilienwerte ist am größten. Entscheiden und profitieren werden andere.
Verenafohren liegt nach zwei guten Windjahren 10 Prozent unter Plan, schwarze Null, damit kein Gewinn/ Gewerbesteuer. »Brand« soll 50 Prozent Ertragserhöhung bringen – Windmärchenstunde (siehe auch vorhandene Investruinen bei Stetten ) Das Ganze ist ein Nullsummenspiel fürs Klima aufgrund des europäischen CO2 Emissionshandel (bestätigt auch durch Herr Müller von solarcomplex) Dem Nachbarn ungefragt einen Misthaufen in den Vorgarten zu setzen, ist nicht der Geist eines Bürgerentscheides, aber es zeigt Herrn Schreiers Demokratieverständnis. Die Schwaben werden ihn lieben. Die IG Hegauwind hat sich auch geoutet, dass sie wieder mit unserem Steuergeld dabei sind, sobald die Sache pseudodemokratisch legitimiert ist. Dafür opfern wir wirklich unsere einzigartige Hegaulandschaft ?

Siegfried Münzer